Präsentation der Spielzeit 2014/15

Titel Saisonbroschüre 2014/15. Foto: WKO

Titel Saisonbroschüre 2014/15. Foto: WKO

In einer Pressekonferenz hat das Württembergische Kammerorchester Heilbronn heute das Programm für die kommende Spielzeit 2014/15 vorgestellt.

Musik von Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch eröffnet die Reihe der Heilbronner Konzerte in der Festhalle Harmonie. In Georg Oyens Bearbeitung für Streichorchester erklingt Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ im 1. Heilbronner Konzert am 24. September 2014. Hinzu tritt Schostakowitschs Sinfonie Nr. 14, in deren Gesangparts die Sopranistin Elena Zhidkova sowie der Bass Andreas Hörl zu hören sind.

Seit seinem Debütkonzert in der Hamburger Laeiszhalle führten Sebastian Knauer Konzerttourneen durch Europa, die USA, Südamerika und Asien. Zum 2. Heilbronner Konzert am 15. Oktober und zum 1. Ulmer Konzert am 16. Oktober 2014 ist er mit Mozarts Klavierkonzert B-Dur KV 595 Gast des WKO. Johann Sebastian Bachs Brandenburgische Konzerte stehen neben der Uraufführung von Jörn Arneckes Werk „Gegen-Sätze“ auf dem Programm des 3. Heilbronner Konzertes mit der Oboistin Céline Moinet am 5. November 2014.

Olga Scheps

Die russische Pianistin Olga Scheps kommt sodann mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2, das sie spielt, als habe der Komponist es für sie und nicht sich selbst geschrieben, zum 4. Heilbronner Konzert am 10. Dezember 2014 in die Heilbronner Harmonie und am 11. Dezember ins Ulmer Kornhaus. Bereits in der Saison 2012/13 freuten sich die Musiker des WKO auf den Klaviervirtuosen Rudolf Buchbinder, dessen jahrzehntelange Karriere in den letzten Jahren noch einmal in schwindelerregende Höhen kletterte. Nun wird er beim 5. Heilbronner Konzert am 21. Januar 2015 das Kammerorchester vom Klavier aus leiten. Auf dem Programm stehen die drei großen Klassiker Haydn, Mozart und Beethoven. Continue reading

Das waren unsere Themen bei der #relup Twitter-Probe

Wie fühlt es sich an, wenn man im Orchestergraben sitzt? Was hört und sieht man da? Wie bringt ein Inszenierungsteam das Orchester, die Schauspieler und die eigenen Ideen zusammen?

Das konnten Besucher bei der Twitter-Probe zum Musiktheaterabend „Relâche – Heute keine Vorstellung“ selbst erleben. Vier Perspektiven hatten sich das Theater Heilbronn und das Württembergische Kammerorchester für die Twitterer, Facebooker, Blogger und Instagramer überlegt. Neben dem Orchestergraben konnten einige die Probe von der Seitenbühne aus verfolgen, ein Platz war neben dem Inspizienten geschaffen und weitere im Zuschauerraum beim Inszenierungsteam um Christan Marten-Molnár.

Nahezu gleichgültige Musik

Hinter Erik Saties Musik zum Ballettabend „Relâche“ steht die Idee eine absichtslose Musik zu schaffen, die nicht belehrt, sondern einfach da ist.  


In der Inszenierung in Heilbronn spielen drei Schauspieler zur Musik kleine Alltagsszenen, wie das Aufstehen, die Fahrt zum Büro und die Mittagspause. Die Musik indes soll sich im Hintergrund halten, ja geradezu gleichgültig wirken. Diese Art des Musizierens ist für die Musiker des WKO, das sonst als Konzertorchester im Mittelpunkt steht, eine interessante Herausforderung. Regisseur Christian Marten-Molnár forderte das Orchester mit seiner Anweisung „spielt, so schlecht ihr könnt“ heraus. Eine Äußerung, die die Besucher der Twitter-Probe schnell aufgriffen und kommentierten. Continue reading

Ein musikalischer Rückblick auf die Twitter-Probe #relup

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und das Theater Heilbronn veranstalteten am Samstag 12. April eine Twitter-Probe. Eingeladen waren die Twitterer zu einer Probe zum Musiktheaterabend „Relâche – Heute keine Vorstellung“. Rund 20 Theaterbegeisterte waren gekommen um diesen ersten und exklusiven Einblick in die Probenarbeit zu erhalten.

Von drei Perspektiven konnten die Besucher die Probe verfolgen.
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